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Teachers Lehreraus- und fortbildung Spanisch für Nicht-Muttersprachler

Lehreraus- und fortbildung Spanisch für Nicht-Muttersprachler

Umfassende und individuelle Ausbildung für alle, die sich im Unterrichten von Spanisch als Fremdsprache aus- oder fortbilden möchten

 Merkmale

Kursart  Vor Ort, Online live
Dauer  20 Std./Woche  55-Min.-Einheiten
Stunden Montag bis Freitag, 9:30 AM - 1:30 PM
 Max. Teilnehmer 1

Dieses Programm bietet eine umfassende und individuelle Ausbildung für alle, die sich im Unterrichten von Spanisch als Fremdsprache (DaF-Äquivalent: ELE) aus- oder fortbilden möchten. Unser Ansatz verbindet die theoretische und praktische Dimension und stellt die Realität des Unterrichtsraums in den Mittelpunkt des Lernprozesses.

Maßgeschneiderter Lehrplan 

  • Flexibilität ist das Herzstück dieses Kurses. Die Inhalte werden gemeinsam von der akademischen Koordination, den Kurslehrkräften und dem Studierenden festgelegt, um die Themen von größtem Interesse zu vertiefen.
  • Inhaltsauswahl: Der Studierende kann aus 14 vorgeschlagenen Modulen wählen (grammatikalische, kulturelle, pädagogische und didaktische) oder eigene Themen entsprechend seinem realen Arbeitskontext vorschlagen.
  • Theoretische Grundlage: Academia Uruguay stellt ein speziell für jeden Studierenden zusammengestelltes Materialheft zur Verfügung, das als Grundlage für alle Sitzungen dient.
  • Hospitation in echten Unterrichtsstunden: Als Ergänzung zur Theorie hospitieren die Teilnehmenden in echten Unterrichtsstunden mit ausländischen Lernenden an unserer Schule. So können Strategien und Konzepte im realen Kontext beobachtet werden.

Methodik

  1. Theoretisch-praktische Dimension: Arbeit an Lehrstrategien und Planungsformaten.
  2. Autonomie und Reflexion: Kontinuierliche Selbstevaluation wird über die zwei Kurswochen hinweg gefördert, um die Autonomie der zukünftigen Lehrkraft zu stärken.
  3. Rioplatensischer Ansatz: Vertiefung in die Besonderheiten des uruguayischen und rioplatensischen Spanisch im lateinamerikanischen Kontext.

Abschlussbewertung und Zertifizierung 

Um die Zertifizierung zu erhalten, muss der Studierende die Integration der erworbenen Kompetenzen nachweisen:

  • Abschlussarbeit: Erstellung einer Unterrichtssequenzplanung oder eines originellen Unterrichtsmaterials für den ELE-Unterricht.
  • Kompetenzrückmeldung: Die verantwortliche Lehrkraft erstellt eine individuelle Rückmeldung mit Angaben zu: Stärken und Schwächen in der Sprachbeherrschung; Bewertung der Lehrkompetenzen im Unterricht; Empfehlung spezifischer Literatur zur Vertiefung von Verbesserungsbereichen.
  • Nachbetreuung: Academia Uruguay steht auch nach Kursabschluss für pädagogische Fragen zur Verfügung.

Lernmaterialien 

Der Studierende erhält personalisiertes Ausbildungsmaterial sowie eine kuratierte Auswahl an Fachliteratur, die auf seine beruflichen Ziele und sein Sprachniveau abgestimmt ist

  • Course materials
  • Certificate of completion
  • Access to online platform

Erfahrungsberichte

Häufig gestellte Fragen

Ja. Montevideo ist ein ausgezeichneter Ort, um Spanisch zu lernen, besonders für Studierende, die eine echte Immersion in einer lebendigen, pulsierenden Stadt suchen. Als Hauptstadt Uruguays bietet die Stadt kulturelles Leben, Universitäten, Musik, Cafés und eine aktive soziale Szene – ohne überwältigend zu wirken. Studierende werden schnell Teil des Alltags: beim Plaudern in Stadtteilbars, beim Spazieren entlang der Rambla, bei lokalen Veranstaltungen oder beim Treffen mit Uruguayern in gemeinsamen Räumen. Diese alltäglichen Begegnungen werden ganz natürlich zur Spanischpraxis. Montevideo verbindet Stadtleben mit Zugänglichkeit und macht es leicht, Spanisch von der ersten Woche an konsequent zu lernen, soziale Kontakte zu knüpfen und die Sprache anzuwenden.

Das Spanisch in Montevideo gehört zur rioplatensischen Varietät, die mit Argentinien geteilt wird, aber einen eigenen erkennbaren Klang und Sprachgebrauch hat. Das uruguayische Spanisch verwendet das Voseo (vos statt tú) und zeichnet sich durch eine charakteristische Aussprache von „ll" und „y" aus, die oft weicher und weniger betont ist als in Buenos Aires. Grammatik und Kernvokabular sind vollständig standardisiert, was dieses Spanisch in ganz Lateinamerika und Spanien leicht verständlich macht. Für Lernende bietet Montevideo Kontakt mit einem regionalen Akzent, der authentisch, modern und international nützlich ist.

Ja – Sprachenlernen wird viel mehr durch Motivation, Konsequenz und Neugier angetrieben als durch das Alter. Montevideo zieht Studierende jeden Alters an, darunter Berufstätige in einer Auszeit, Hochschulabsolventen, Remote-Worker und Rentner. An unserer Schule ist Altersvielfalt die Norm. Einige Lernende bringen bereits Spracherfahrung mit, andere fangen ganz von vorne an, und der Fortschritt variiert individuell. Am wichtigsten ist das Engagement: regelmäßiger Unterrichtsbesuch, Üben außerhalb des Klassenzimmers und die Bereitschaft, Fehler zu machen. Wir haben hochmotivierte Studierende in ihren 60ern und 70ern erlebt, die schneller Fortschritte machten als jüngere Lernende, die weniger konsequent studierten.

Ja. Viele Studierende kommen mit wenig oder gar keinen Spanischkenntnissen nach Uruguay, und Montevideo ist ein einladender Ort, um anzufangen. Uruguay gehört zu den Ländern mit der höchsten Englischkompetenz in Lateinamerika, besonders in Montevideo. Grundlegendes Englisch wird in vielen Bereichen gesprochen, und die Einheimischen sind im Allgemeinen geduldig und unterstützend, wenn jemand Spanisch lernt. Wir können einen Flughafentransfer organisieren, und Gastfamilien sind daran gewöhnt, mit Anfängern zu kommunizieren. In der Schule ist unser Team erfahren darin, Studierende durch ihre ersten Tage zu begleiten, ihnen schnell Sicherheit zu geben und sie auf natürliche Weise ins Spanische einzuführen.

Der Fortschritt hängt von Ihrem Hintergrund, Ihren Lerngewohnheiten und davon ab, wie viel Sie Spanisch außerhalb des Unterrichts verwenden. Studierende, die sozial üben, bei Gastfamilien wohnen oder regelmäßig mit Einheimischen interagieren, machen in der Regel schneller Fortschritte. Für Anfänger, die bei null beginnen, ist der typische Fortschritt gemäß dem GER: Nach 2–3 Wochen: Sie bewältigen grundlegende Kommunikation, Vorstellungen und alltägliche Situationen. Nach 2–3 Monaten (ca. 200 Stunden): Sie können sich in vertrauten Kontexten problemlos verständigen und verstehen einen Großteil des alltäglichen gesprochenen Spanisch. Nach 5–6 Monaten: Viele Studierende erreichen ein selbstständiges Niveau (B1–B2), das eine selbstsichere Kommunikation und das Verstehen komplexerer Themen ermöglicht. Montevideos ausgeprägte Sozialkultur macht es leicht, Spanisch natürlich außerhalb des Unterrichts zu üben.

Montevideo bietet im Vergleich zu vielen großen Städten in Europa oder Nordamerika ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei die Kosten je nach Lebensstil und wirtschaftlichem Kontext variieren. Lebensmittel können ähnlich teuer sein wie in Europa, aber Wohnraum ist oft erschwinglicher, und der öffentliche Nahverkehr ist zuverlässig und kostengünstig. Das soziale Leben — Cafés, Restaurants, Kulturveranstaltungen und Live-Musik — ist zugänglich und Teil des Alltags. Für viele Studierende verbindet Montevideo Lebensqualität, Sicherheit und kulturellen Reichtum zu einem insgesamt vernünftigen Preis.

Das uruguayische Spanisch enthält viele einzigartige Wörter und Ausdrücke, die in anderen spanischsprachigen Ländern unbekannt oder anders verwendet werden. Eines der markantesten ist „bo", ein informelles Wort ähnlich wie „hey" oder „Kumpel" auf Englisch, das in alltäglichen Gesprächen in Montevideo häufig zu hören ist. Ein weiterer sehr gebräuchlicher Begriff ist „ta", der je nach Kontext „okay", „in Ordnung" oder „erledigt" bedeuten kann. Uruguayer verwenden auch „bondi" für Bus, „championes" für Sneakers und „gurí" für ein Kind. Der Einfluss der italienischen und rioplatensischen Kultur zeigt sich in Ausdrücken wie „qué lo tiró" (Ausdruck der Überraschung) und der weit verbreiteten Verwendung von vos statt tú (Voseo). Diese lokalen Wörter und Ausdrücke sind Teil des Alltags in Uruguay und besonders in Montevideo verbreitet, wodurch das uruguayische Spanisch freundlich, informell und unverkennbar regional klingt.

Nein. Vom ersten Unterrichtstag an wird der Unterricht hauptsächlich auf Spanisch durchgeführt. Englisch oder andere Sprachen werden nur dann verwendet, wenn es unbedingt notwendig ist, um einen spezifischen Zweifel zu klären. Unsere Lehrkräfte sind darauf trainiert, Spanisch zugänglich zu machen, ohne auf Übersetzungen angewiesen zu sein. Sie verwenden Wiederholung, Körpersprache, visuelle Unterstützung und einfache Satzmuster, die schrittweise komplexer werden. Diese immersionsbasierte Methode hilft den Studierenden, natürlich auf Spanisch zu denken, anstatt aus dem Englischen zu übersetzen. Nach dem Unterrichten von mehr als 20.000 Studierenden in Montevideo haben wir gesehen, wie effektiv dieser Ansatz ist. Spanisch auf Spanisch zu lernen baut frühzeitig Selbstvertrauen auf und führt zu stärkeren, natürlicheren Kommunikationsfähigkeiten — sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers.

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